Umweltschutz

Rollläden helfen die Umwelt zu schützen

Umweltschutz

Durch unseren Lebensstil wird viel Energie verbraucht. Dieser exzessive Energieverbraucht hat leider Folgen die jetzt nicht mehr anzuzweifeln sind: der Anthropogene Treibhausffekt.

Der natürliche Treibhauseffekt

Die Erde ist von einer Lufthülle umgeben, die Atmosphäre, in der sich verschiedene Gase befinden. Die Wichtigsten dieser Gase sind:

  • Wasserdampf aus dem Wasserkreislauf der Erde.
  • Kohlendioxid (CO2), das vorwiegend als Nebenprodukt der Zellatmung vieler Lebewesen, bei Waldbränden, oder auch bei Vulkanausbrüchen entsteht.
  • Methan, beispielsweise als Endprodukt von Fäulnisprozessen von Bakterien, die pflanzliche Überreste fressen.

Die kurzwellige Strahlung der Sonne gelangt durch die Atmosphäre zur Erde und wird nur zu etwa 30 % durch Wolken, Luft und Boden wieder in den Weltraum reflektiert. Die restlichen 70 % werden von der Atmosphäre, von Landmasse und Ozeanen absorbiert.
Die durch die Sonne erwärmte Atmosphäre, Land und Ozeane strahlen ebenfalls elektromagnetische Wellen ab, die jedoch im langwelligen Strahlungsbereich (Infrarotbereich) liegen. Das Wien‘sche Verschiebungsgesetzt erklärt diese Vergrößerung der Wellenlänge:

„Die Wellenlänge, in der ein Körper die maximale Energie abstrahlt ist umgekehrt proportional zur Temperatur des Körpers.“

Das heißt: Je wärmer ein Körper ist, umso kürzer ist die Wellenlänge, in der er die maximale Energie ausstrahlt. Die Sonne, als sehr warmer Körper strahlt daher kurze Wellen aus. Atmosphäre, Land und Ozeane sind kälter als die Sonne und dem Gesetz zufolge ist die Wellenlänge in der sie die maximale Energie ausstrahlen länger.

Da die in der Atmosphäre von Natur aus vorkommenden Treibhausgase eine hohe Undurchlässigkeit gegenüber langwelliger Strahlung aufweisen, ist diese Rückstrahlung ins Weltall problematisch. Sie wird teilweise sogar durch die Treibhausgase absorbiert und gleichmäßig in alle Richtungen – auch zur Erdoberfläche zurück – abgestrahlt. Resultat ist also eine atmosphärische Gegenstrahlung, die dem Boden zusätzliche Wärmestrahlung zuführt.

Würde diese Energie wieder vollständig in den Weltraum abgestrahlt werden, würde auf der Erde eine Durchschnittstemperatur von -18 Grad herrschen. Leben auf der Erde wäre unter diesen Umständen nicht möglich. Die natürlichen Treibhausgase heben die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche um etwa +15°C an.

Der anthropogene Treibhauseffekt
(vom Menschen verursachter Treibhauseffekt)

Durch die viele Energie die wir für Heizung, Strom, Verkehr und die Herstellung all der Produkte, die wir im täglichen Leben oft (nicht) brauchen, gelangen zu viele Treibhausgase in die Atmosphäre.

Gewonnen wird Energie, indem beispielsweise Erdöl, Kohle und Erdgas verbrannt werden. Bei der Verbrennung entsteht sehr viel Kohlendioxid (CO2), das bei weitem bedeutendste Klimagas. 2012 betrug der CO2-Anteil der gesamten Treibhausgas-Emissionen 87,5%.

Die erhöhte Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erhöhen die Undurchlässigkeit für und Absorbtion bzw. Reflexion der von der Erde zurückkommenden Wärmestrahlung.

Diese Erkenntnis soll jedoch keine Panik auslösen, sondern sie verdeutlicht, dass es höchste Zeit ist, etwas zu unternehmen. Vorläufige Berechnungen und Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass die Treibhausgasemissionen 1990 bis 2010 um 30% erhöht hat. Allein in Deutschland hat sich die Emission im Jahr 2013 – im Vergleich zum Vorjahr – um 1,2 Prozent erhöht.

CO2
Die fortdauernde anthropogene Anreicherung der Erdatmosphäre mit Treibhausgasen, insbesondere mit dem hauptsächlich aus fossiler Energie gewonnenem Kohlendioxid (CO2), hat bedrohliche, unvorhersehbare Auswirkungen auf das natürliche Gleichgewicht des blauen Planeten. Unabhängige Messungen der NASA und des US-Wetteramtes NOAA haben ergeben, dass das Jahr 2014 definitiv das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war.
Rollläden schützen bei Naturkatastrophen

Naturkatastrophen und Wetterextreme

Wie zuletzt der Orkan Kyrill, der 47 Menschenleben fordete, Milliardenschäden verursachte und Spitzengeschwindigkeiten von 225 km/h erreichte, der Anstieg des Weltmeeresspiegels, der ganze Städte wie New York City oder Bremen aus der Landkarte verschwinden lassen könnte, weitreichende Verödung fruchtbarer Gebiete der Erde, die Nahrungsmittelknappheit, Ausbreitung von Krankheiten, irreversiblen Veränderungen der Pflanzen- und Tierwelt nach sich ziehen und unzählige weitere drastische Umweltveränderungen sehen zahlreiche Wissenschaftler als mögliche, langfristige Auswirkungen dieser globalen Erwärmung. Manchen diesen Auswirkungen würden zudem den Vorgang der Erwärmung noch zusätzlich verstärken.

In einem Interwiew berichtet Prof. Peter Lemke, Leiter des Fachbereichs Klimawissenschaften am Alfred-Wegener-Institut, der maßgeblich an den Berichten des Weltklimarates mitgewirkt hat, dass

„….Inzwischen der CO2-Gehalt der Atmosphäre so hoch sei, wie er seit mehreren Millionen Jahren nicht mehr gewesen ist und der Ausstoß der letzten Jahre höher war, als es der Weltklimarat IPCC in den schlimmsten Szenarien seines letzten Berichtes angenommen hatte.“

„…  selbst, wenn wir von heute auf morgen kein CO2 mehr ausstoßen würden, würde sich die globale Temperatur in den kommenden Jahrzehnten noch einmal um denselben Betrag erhöhen…“

Eine Erwärmung um vier Grad, wäre, wie derzeit, nach einer im Auftrag der Weltbank im Jahr 2012 veröffentlichten Studie, befürchtet, mit verheerenden Folgen nicht nur für uns sondern auch für nachfolgende Generationen verbunden.

Werden wir die fatale Spiral der dramatische Erwärmung unserer Erde aufhalten?

Energieeinsparungen sind langfristig die rentabelste und sauberste Form des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung.

Fast 40% des Energieverbrauchs Europas entfallen auf den Gebäudesektor

In Privathaushalten benötigen allein Heizung und Warmwasseraufbereitung 85 % der Energie, weitere 15 % werden für Strom (auch mitunter für Kühlaggregate) benötigt. Nach dem Grünbuch der EU ist die Energieeffizienz der Gebäude in Europa sehr gering.

Durch energetische Verbesserung der Gebäudehülle könnte der Energieverbrauch eingeschränkt werden.

Die richtige Kombination von Fenster, Rollladen und Sonnenschutz kann in der europäischen Union den Heizenergiebedarf so senken, dass der CO₂-Ausstoß jährlich um 111 Millionen Tonnen sinkt.