Licht

Licht

Das Licht der Sonne bestimmt das Leben

Licht ist leben

Unsere Augen haben sich im Laufe der Evolution nach dem Sonnenlicht gebildet. Tageslicht mit seiner tages- und auch jahreszeitlich variierenden Intensität beeinflusst unseren Biorhythmus nachhaltig.

Der kleinere Teil (25%) des durch die Augen aufgenommenen Sonnenlichtes dient als Informationsquelle für die Sehleistung (optische Sehbahn).

Der größere Teil (75%) der Lichtquanten hingegen wird durch die energetische Sehbahn genutzt, die die Augen mit dem Hypothalamus, der Hypophyse sowie der Epiphyse verbindet. 

Das Licht stimuliert den Vitamin-D-Stoffwechsel und das Immunsystem, steuert das Nervensystem sowie den Hormonhaushalt und sorgt für psychisches Wohlbefinden.

Ganzglaseckfenster

Bildrecht Sharon Risedorph/Architect: John Lum Architecture

Heute verbringen wir die meiste Zeit des Tages in innenräumen

Deshalb sollten man soviel Licht wie möglich in die Räume hinein lassen.
Gregor Radinger, Leiter des Universitätslehrgangs für Tageslichtarchitektur der Donau-Uni Krems rät um idealerweise die beste Lichtausbeute im Wohnbereich zu erreichen, den Raum mit einer zweiseitigen „parallelen“ Belichtung mit Tageslicht oder einer ums Eck reichenden Fensterfront auszustatten.

Wir brauchen um vital und gesund zu bleiben das volle Spektrum des Sonnenlichtes, sogar Bereiche des unsichtbaren Infrarot- und Ultraviolettlichts, Prof. Fritz Hollwich, Direktor der Universitäts-Augenklinik Münster fand heraus, dass durch Kunstlicht „das normale System des menschlichen Organismus um so mehr gestört wird, je stärker das Spektrum der Lichtquelle vom Sonnenspektrum abweicht“.

Deshalb soll drauf geachtet werden, dass das gesamte Spektrum des Lichtes möglichst hohe Werte erzielt.

Der Lichttransmissionsgrad ist eine ausschlaggebende Größe der Verglasung; er gibt den Grad der Lichtdurchlässigkeit einer Verglasung an.

Bei einer Zweischeiben-Isolierverglasung beträgt er etwa 0,80, das heißt, dass 80 % des einfallenden Lichtes durch die Glasscheibe in den Raum gelangen, bei einer Wärmeschutzverglasung 0,75, bei Sonnenschutzglas zwischen 0,40 bis 0,60!

Bei Fensterglas kann man sagen:

Je besser die Wärmedämmung und der Sonnenschutz desto geringer die Lichtdurchlässigkeit. Man sollte auch bedenken dass der Lichteinfall dadurch in jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung verringert wird.

Eine kostengünstige und gesunde Alternative zu Fenstern mit einer sehr hohen Wärmedämmung oder Sonnenschutzgläsern, die einen geringen Lichtdurchlässigkeitswert besitzen, ist das Anbringen eines Rollladens. Dieser hält im Winter nachts die Wärme im Haus und ermöglicht am Tag solare Wärmeeinträge über die Fenster. Auch wird durch diesen die Hitze im Sommer abgehalten.